Seit ich mit 20 Jahren in die Politik eingestiegen bin, arbeite ich stetig daran, dass es in Basel vorwärts geht. Sei es beim Steuerabzug der Krankenkassenprämien, der eine wirksame finanzielle Entlastung für die Menschen in unserem Kanton darstellt, oder bei der Grünerhaltung des Landhofes, für mich stehen stets die Anliegen der Menschen im Zentrum. Der Dialog mit meinen Mitmenschen inspiriert und motiviert mich in meiner politischen Arbeit.
Ich setze mich mit meiner Stimme für eine offene, tolerante Gesellschaft ein. Ich stehe für ein Miteinander aller Menschen in der Schweiz und gegen eine extreme Polarisierung von links oder rechts, bei der niemand etwas gewinnt. Nur gute Kompromisse und eine breitabgestützte Konsenspolitik bringen die Schweiz vorwärts.
Im Fokus meiner politischen Arbeit steht die Entlastung des Mittelstandes. Diese Gesellschaftsgruppe, die keinen Anspruch auf staatliche Unterstützungsleistungen hat, trägt mit ihren Steuern und Abgaben gleichzeitig zum Wohlergehen der gesamten Gesellschaft bei.
Der Mittelstand ist die tragende Säule der Gesellschaft, deshalb müssen wir Sorge zu ihm tragen. Mit gezielten Massnahmen, etwa meinem Vorstoss zum Steuerabzug der selbstbezahlten Krankenkassenprämien, der Teil des vom Basel Stimmvolk angenommenen Steuerpakets 2023 war, will ich den Mittelstand konkret entlasten.
Die Rahmenbedingungen für den Standort Basel müssen weiter verbessert werden. Ich schlage deshalb vor, dass die Mehreinnahmen der OECD Mindeststeuer zu gleichen Teilen an die Menschen und Unternehmen in unserem Kanton verteilt werden. Ich kann mir vorstellen, den einen Teil der Mehrheinnahmne in zusätzliche Kitasubventionen zu investieren und mit dem anderen Teil zusätzliche Steuerabzüge für Unternehmen einzuführen. Diese Kompromisslösung führt dazu, dass Basel als Arbeits- und Lebensort attraktiv bleibt.
Unsere Basler Traditionen liegen mir sehr am Herzen. Mein allererster Vorstoss im Basler Parlament hat dann auch dazu geführt, dass das altertümliche Trommelverbot abgeschafft wurde. Traditionen zu leben, zu erhalten und weiterzuentwickeln – dafür setze ich mich ein. Mit meinem Vorstoss zur Bewahrung des Kulturgutes der Basler Fasnacht möchte ich genau das erreichen.
Balz Herter, Basler Bürger, Jahrgang 1984 (39)
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